Großes Bauherrenmodell
Anleger übernehmen stärker die Rolle des Bauherrn und sind in wesentliche Entscheidungen zum Projekt eingebunden. Mit dieser Mitwirkung tragen sie auch entsprechende wirtschaftliche Risiken.

Bauherrenmodell · Österreich
Ein Bauherrenmodell kann Immobilieninvestment, langfristige Mieterträge sowie steuerliche und förderungsbezogene Möglichkeiten miteinander verbinden. Entscheidend ist jedoch, welches Modell und welches Projekt zur persönlichen Situation passen.
Wir helfen Ihnen, die Unterschiede zu verstehen und eine fundierte Entscheidung zu treffen.
Worauf es wirklich ankommt
Von außen wirken viele Projekte ähnlich. Die entscheidenden Unterschiede liegen jedoch im Detail – und genau diese sollten vor einer langfristigen Entscheidung verstanden werden.
Lage, Nachfrage und Mieterstruktur bestimmen, ob ein Projekt langfristig trägt.
Gesamtkosten, Eigenmittel und Finanzierungsstruktur im Verhältnis zur eigenen Situation.
Wie sich Abschreibungen und Förderungen individuell tatsächlich auswirken.
Welche Annahmen hinter Kalkulationen stehen – und wie realistisch sie sind.
Ein ehrlicher Blick auf beide Seiten, bevor eine langfristige Bindung entsteht.
Genau hier setzt unsere Beratung an.
Bauherrenmodell einfach erklärt
Bauherrenmodelle bieten unterschiedliche Möglichkeiten, gemeinsam in ein Immobilienprojekt zu investieren. Dabei unterscheiden sich insbesondere die Mitwirkung der Anleger, die Organisation des Projekts und die wirtschaftlichen Risiken, die sie tragen.
Zwei Formen sind das große und das kleine Bauherrenmodell. Wie die Beteiligung konkret ausgestaltet ist, hängt vom jeweiligen Projekt ab.

Anleger übernehmen stärker die Rolle des Bauherrn und sind in wesentliche Entscheidungen zum Projekt eingebunden. Mit dieser Mitwirkung tragen sie auch entsprechende wirtschaftliche Risiken.
Das Projekt ist typischerweise stärker vorstrukturiert. Anleger haben weniger Einfluss auf die Gestaltung und die Entscheidungen zum Projekt. Je nach Projekt kann eine Zuordnung zu einer konkreten Wohnung vorgesehen sein.
Möglichkeiten im Überblick
Bauherrenmodelle verbinden die Beteiligung an einem Immobilienprojekt mit langfristiger Vermietung. Je nach Projekt, Modell und persönlicher Situation können dabei unterschiedliche wirtschaftliche, steuerliche und förderungsbezogene Aspekte relevant sein.

Anleger beteiligen sich an einem konkreten Immobilienprojekt und damit an einem realen Sachwert.
Nach der Fertigstellung und Vermietung können aus einem Bauherrenmodell laufende Mieteinnahmen entstehen. Diese sollen langfristig zum Vermögensaufbau beitragen. Wie hoch die tatsächlich verfügbaren Erträge ausfallen, hängt unter anderem von der Vermietung, den laufenden Kosten und der Finanzierung ab.
Bei Bauherrenmodellen können bestimmte Sanierungs- und Herstellungsaufwendungen steuerlich begünstigt sein. Unter den gesetzlichen Voraussetzungen ist für bestimmte Aufwendungen eine Verteilung auf 15 Jahre möglich – die sogenannte 1/15‑Absetzung. Welche Vorteile sich daraus ergeben, hängt vom Projekt und der persönlichen steuerlichen Situation ab.
Je nach Immobilienprojekt können öffentliche Förderungen, beispielsweise im Zusammenhang mit der Sanierung von Wohngebäuden, in Anspruch genommen werden. Diese können die Finanzierung beeinflussen, sind aber häufig an bestimmte Voraussetzungen und Verpflichtungen gebunden, etwa bei der Vermietung und der Miethöhe.
Zwei Formen · Unterschiedliche Bauherrenrollen
In Österreich wird zwischen dem großen und dem kleinen Bauherrenmodell unterschieden. Entscheidend ist nicht die Größe des Projekts, sondern wie ausgeprägt die Rolle der Anleger als Bauherren ist.
Wie sich beide Formen voneinander – und von einer klassischen Vorsorgewohnung – unterscheiden, zeigt der folgende Vergleich.
Die Einordnung als großes oder kleines Bauherrenmodell kann auch steuerliche Auswirkungen haben. Welche Variante und welches konkrete Projekt zur persönlichen Situation passen, sollte daher individuell beurteilt werden.

Immobilieninvestments im Vergleich
Drei Anlageformen, die sich vor allem in der Rolle der Anleger, der Projektgestaltung und der steuerlichen Behandlung unterscheiden.
Hinweis: Die Übersicht dient der allgemeinen Orientierung. Ob und in welchem Umfang steuerliche Regelungen oder Förderungen zur Anwendung kommen, hängt vom konkreten Projekt und von der persönlichen steuerlichen Situation ab.
Was besser passt, lässt sich nicht pauschal beantworten.
Entscheidend sind unter anderem Anlageziel, gewünschte Eigentumsstruktur, verfügbare Liquidität, Finanzierung, steuerliche Situation und der persönliche Anlagehorizont.
Verstehen statt Studieren
Dafür gibt es uns.
Ein Bauherrenmodell ist eine langfristige Entscheidung. Wir helfen Ihnen, die relevanten Unterschiede zu verstehen, Möglichkeiten einzuordnen und die für Ihre Situation entscheidenden Fragen zu klären.
Wir erklären.Wir vergleichen.Sie entscheiden.
Beratung ohne zusätzliche Kosten
Die Kosten für Beratung und Vermittlung sind bereits im jeweiligen Projekt berücksichtigt und werden im persönlichen Beratungsgespräch transparent offengelegt.
Persönlich · verständlich · transparent
Persönliche Beratung
Am Anfang steht nicht das Projekt, sondern Ihre persönliche Situation. Gemeinsam betrachten wir Ihre Ziele und Möglichkeiten und klären, welche Form eines Immobilieninvestments grundsätzlich zu Ihnen passen kann.
Wir sprechen über Ihre Ziele, Ihre persönliche Situation und die Rahmenbedingungen, die für eine mögliche Investition relevant sind.
Gemeinsam betrachten wir, welche Modelle und Projekte grundsätzlich infrage kommen und worin sich diese unterscheiden.
Kosten, Finanzierung, steuerliche Aspekte, Annahmen sowie Chancen und Risiken werden verständlich eingeordnet.
Sie erhalten die relevanten Informationen, um eine Entscheidung auf nachvollziehbarer Grundlage treffen zu können.
Sie entscheiden.Wir sorgen dafür, dass Sie verstehen, worüber Sie entscheiden.
Beratungsgespräch vereinbarenDas große Ganze im Blick
Eine Immobilieninvestition sollte nicht isoliert betrachtet werden. Entscheidend ist, wie sie zu Ihren persönlichen Zielen, Ihrer Liquidität, Ihrem Anlagehorizont und Ihrer bestehenden Vermögensstruktur passt.
Deshalb betrachten wir nicht nur ein einzelnes Bauherrenmodell oder Projekt, sondern die Entscheidung im Zusammenhang mit Ihrer persönlichen Vermögensstrategie.
Nicht das Bauherrenmodell muss gut sein.Es muss zu Ihnen passen.
So entsteht keine isolierte Produktentscheidung, sondern eine Entscheidung, die sich in das Gesamtbild einfügt.
WILL BERATUNG
Gute Vermögensberatung beginnt nicht bei einem einzelnen Produkt, sondern bei Ihrer persönlichen Situation. Wir betrachten Ihre Ziele, Ihre bestehende Vermögensstruktur und die unterschiedlichen Möglichkeiten, die für Sie infrage kommen.
Gerade bei langfristigen Entscheidungen wie einem Immobilieninvestment geht es darum, Zusammenhänge verständlich zu machen und unterschiedliche Möglichkeiten fundiert einzuordnen.

Geschäftsführung · Gewerbliche Vermögensberatung
Seit 1996 in der Vermögensberatung
Langjährige Erfahrung trifft auf persönliche Beratung: Sabine Sehling begleitet Kundinnen und Kunden bei finanziellen Entscheidungen mit dem Anspruch, komplexe Zusammenhänge verständlich zu vermitteln und die persönliche Situation in den Mittelpunkt zu stellen.
B3 Vermögensberatung GmbH
Gewerbliche Vermögensberatung mit Sitz in Wiener Neustadt. Persönliche Beratungen sind auch in Wien, Baden, Graz und Salzburg möglich.
HÄUFIGE FRAGEN
Ein Bauherrenmodell ist eine langfristige Entscheidung. Hier finden Sie Antworten auf einige der wichtigsten Fragen, die vor einer Beteiligung geklärt werden sollten.
Bei einem Bauherrenmodell schließen sich mehrere Anleger zusammen, um gemeinsam ein Immobilienprojekt zu realisieren. Je nach Modell kann eine bestehende Immobilie erworben und umfassend saniert oder ein anderes Immobilienprojekt umgesetzt werden. Nach Fertigstellung erfolgt in der Regel die langfristige Vermietung.
Die Unterscheidung richtet sich nicht einfach nach der Größe des Immobilienprojekts. Wesentlich ist unter anderem, in welchem Umfang Anleger an der Projektentwicklung mitwirken und wirtschaftliche Risiken übernehmen. Beim großen Bauherrenmodell sind die Anforderungen an die Bauherreneigenschaft grundsätzlich umfangreicher als beim kleinen Bauherrenmodell.
Je nach Ausgestaltung können unter bestimmten Voraussetzungen steuerliche Effekte etwa durch Abschreibungen und abzugsfähige Aufwendungen entstehen. Welche Auswirkungen sich tatsächlich ergeben, hängt vom konkreten Modell und von der persönlichen steuerlichen Situation ab und sollte individuell beurteilt werden.
Die 1/15‑Absetzung bezeichnet die steuerliche Verteilung bestimmter begünstigter Aufwendungen auf 15 Jahre. Dadurch können entsprechende Beträge über diesen Zeitraum bei der Ermittlung der steuerpflichtigen Einkünfte berücksichtigt werden. Ob und in welchem Umfang dies möglich ist, hängt von den gesetzlichen Voraussetzungen, dem jeweiligen Projekt und der individuellen steuerlichen Situation ab.
Mieteinnahmen entstehen grundsätzlich erst, wenn vermietbare Einheiten tatsächlich vermietet sind. Während der Projektentwicklung oder Sanierung können zunächst Ausgaben anfallen, ohne dass bereits Mieterträge erzielt werden. Auch nach der Fertigstellung sind Leerstand, laufende Kosten und Finanzierungsaufwendungen zu berücksichtigen.
Dafür gibt es keinen pauschalen Betrag. Der notwendige Eigenkapitaleinsatz hängt vom jeweiligen Projekt, der Höhe der Beteiligung und der gewählten Finanzierung ab. Deshalb sollte die erforderliche Liquidität immer anhand des konkreten Projekts betrachtet werden.
Wie bei jeder Immobilieninvestition bestehen Risiken. Dazu können je nach Projekt unter anderem Bau- und Kostenrisiken, Finanzierungs- und Zinsrisiken sowie Vermietungs- und Leerstandsrisiken gehören. Auch steuerliche Annahmen und langfristige Prognosen sollten vor einer Entscheidung geprüft werden.
Bei einer Vorsorgewohnung wird typischerweise Wohnungseigentum an einer konkreten Wohnung zum Zweck der Vermietung erworben. Beim Bauherrenmodell beteiligen sich mehrere Anleger an der Realisierung eines Immobilienprojekts. Beteiligungsform, Finanzierung, steuerliche Behandlung und Vermietung können sich je nach Modell deutlich unterscheiden.
Ob ein Bauherrenmodell zur persönlichen Situation passt, hängt unter anderem von Anlageziel, verfügbarer Liquidität, Finanzierung, Anlagehorizont, Risikobereitschaft und steuerlicher Situation ab. Deshalb sollte nicht nur das Projekt selbst, sondern die gesamte persönliche Ausgangssituation betrachtet werden.
Ihre Frage ist noch offen?
In einem persönlichen Gespräch klären wir, welche Punkte für Ihre Situation und das jeweilige Projekt tatsächlich relevant sind.
Der nächste Schritt
Ob ein Bauherrenmodell zu Ihnen passt, hängt von Ihrer persönlichen Situation und dem konkreten Projekt ab. In einem persönlichen Gespräch klären wir Ihre Fragen und betrachten gemeinsam, welche Möglichkeiten für Sie sinnvoll sein können.
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