WILL BERATUNG
Moderne Wohnimmobilie in Wien in der Abenddämmerung

Bauherrenmodell · Österreich

Bauherrenmodell: Immobilieninvestment richtig verstehen.

Ein Bauherrenmodell kann Immobilieninvestment, langfristige Mieterträge sowie steuerliche und förderungsbezogene Möglichkeiten miteinander verbinden. Entscheidend ist jedoch, welches Modell und welches Projekt zur persönlichen Situation passen.

Wir helfen Ihnen, die Unterschiede zu verstehen und eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Worauf es wirklich ankommt

Bauherrenmodell ist nicht gleich Bauherrenmodell.

Von außen wirken viele Projekte ähnlich. Die entscheidenden Unterschiede liegen jedoch im Detail – und genau diese sollten vor einer langfristigen Entscheidung verstanden werden.

  1. 01

    Standort & Vermietbarkeit

    Lage, Nachfrage und Mieterstruktur bestimmen, ob ein Projekt langfristig trägt.

  2. 02

    Kosten & Finanzierung

    Gesamtkosten, Eigenmittel und Finanzierungsstruktur im Verhältnis zur eigenen Situation.

  3. 03

    Steuerliche Auswirkungen

    Wie sich Abschreibungen und Förderungen individuell tatsächlich auswirken.

  4. 04

    Prognosen & Annahmen

    Welche Annahmen hinter Kalkulationen stehen – und wie realistisch sie sind.

  5. 05

    Chancen & Risiken

    Ein ehrlicher Blick auf beide Seiten, bevor eine langfristige Bindung entsteht.

Genau hier setzt unsere Beratung an.

Bauherrenmodell einfach erklärt

Gemeinsam in Immobilien investieren.

Bauherrenmodelle bieten unterschiedliche Möglichkeiten, gemeinsam in ein Immobilienprojekt zu investieren. Dabei unterscheiden sich insbesondere die Mitwirkung der Anleger, die Organisation des Projekts und die wirtschaftlichen Risiken, die sie tragen.

Zwei Formen sind das große und das kleine Bauherrenmodell. Wie die Beteiligung konkret ausgestaltet ist, hängt vom jeweiligen Projekt ab.

Sanierter Altbau mit heller Fassade und historischen Stuckelementen

Großes Bauherrenmodell

Anleger übernehmen stärker die Rolle des Bauherrn und sind in wesentliche Entscheidungen zum Projekt eingebunden. Mit dieser Mitwirkung tragen sie auch entsprechende wirtschaftliche Risiken.

Kleines Bauherrenmodell

Das Projekt ist typischerweise stärker vorstrukturiert. Anleger haben weniger Einfluss auf die Gestaltung und die Entscheidungen zum Projekt. Je nach Projekt kann eine Zuordnung zu einer konkreten Wohnung vorgesehen sein.

Möglichkeiten im Überblick

Was ein Bauherrenmodell interessant machen kann.

Bauherrenmodelle verbinden die Beteiligung an einem Immobilienprojekt mit langfristiger Vermietung. Je nach Projekt, Modell und persönlicher Situation können dabei unterschiedliche wirtschaftliche, steuerliche und förderungsbezogene Aspekte relevant sein.

Hell eingerichteter Wohnraum mit hochwertiger Ausstattung
  1. 01

    Immobilien als Sachwert

    Anleger beteiligen sich an einem konkreten Immobilienprojekt und damit an einem realen Sachwert.

  2. 02

    Langfristige Mieterträge

    Nach der Fertigstellung und Vermietung können aus einem Bauherrenmodell laufende Mieteinnahmen entstehen. Diese sollen langfristig zum Vermögensaufbau beitragen. Wie hoch die tatsächlich verfügbaren Erträge ausfallen, hängt unter anderem von der Vermietung, den laufenden Kosten und der Finanzierung ab.

  3. 03

    Steuerliche Möglichkeiten

    Bei Bauherrenmodellen können bestimmte Sanierungs- und Herstellungsaufwendungen steuerlich begünstigt sein. Unter den gesetzlichen Voraussetzungen ist für bestimmte Aufwendungen eine Verteilung auf 15 Jahre möglich – die sogenannte 1/15‑Absetzung. Welche Vorteile sich daraus ergeben, hängt vom Projekt und der persönlichen steuerlichen Situation ab.

  4. 04

    Fördermöglichkeiten

    Je nach Immobilienprojekt können öffentliche Förderungen, beispielsweise im Zusammenhang mit der Sanierung von Wohngebäuden, in Anspruch genommen werden. Diese können die Finanzierung beeinflussen, sind aber häufig an bestimmte Voraussetzungen und Verpflichtungen gebunden, etwa bei der Vermietung und der Miethöhe.

Zwei Formen · Unterschiedliche Bauherrenrollen

Großes oder kleines Bauherrenmodell?

In Österreich wird zwischen dem großen und dem kleinen Bauherrenmodell unterschieden. Entscheidend ist nicht die Größe des Projekts, sondern wie ausgeprägt die Rolle der Anleger als Bauherren ist.

Wie sich beide Formen voneinander – und von einer klassischen Vorsorgewohnung – unterscheiden, zeigt der folgende Vergleich.

Die Einordnung als großes oder kleines Bauherrenmodell kann auch steuerliche Auswirkungen haben. Welche Variante und welches konkrete Projekt zur persönlichen Situation passen, sollte daher individuell beurteilt werden.

Ornamentierte historische Altbaufassade mit Stuckdekor im Sonnenlicht

Immobilieninvestments im Vergleich

Bauherrenmodell oder Vorsorgewohnung?

Drei Anlageformen, die sich vor allem in der Rolle der Anleger, der Projektgestaltung und der steuerlichen Behandlung unterscheiden.

01Großes Bauherrenmodell

Mitwirkung
Stärkere Bauherrenrolle; Anleger wirken an wesentlichen Projektentscheidungen mit.
Projektgestaltung
Wesentliche Entscheidungen werden durch die Bauherren getroffen.
Eigentum
Die konkrete Eigentums- und Beteiligungsstruktur hängt vom jeweiligen Projekt ab.
Steuerliche Behandlung
Bestimmte begünstigte Aufwendungen können unter gesetzlichen Voraussetzungen über 15 Jahre verteilt abgesetzt werden – nicht automatisch sämtliche Anschaffungs- oder Baukosten.
Förderungen
Projektabhängig können öffentliche Förderungen vorgesehen sein – ohne pauschale Garantie.
Mietzins
Förderbedingungen können Mietzinsobergrenzen vorsehen.
Risiken
Finanzierungs-, Kosten- und Vermietungsrisiken; die Bauherrenrolle ist hier stärker ausgeprägt.

02Kleines Bauherrenmodell

Mitwirkung
Geringere Mitwirkung; das Projekt ist häufig bereits stärker vorbereitet.
Projektgestaltung
Typischerweise bereits stärker vorstrukturiert.
Eigentum
Die konkrete Eigentums- und Beteiligungsstruktur hängt vom jeweiligen Projekt ab.
Steuerliche Behandlung
Bestimmte begünstigte Aufwendungen können unter gesetzlichen Voraussetzungen über 15 Jahre verteilt abgesetzt werden – nicht automatisch sämtliche Anschaffungs- oder Baukosten.
Förderungen
Projektabhängig können öffentliche Förderungen vorgesehen sein – ohne pauschale Garantie.
Mietzins
Förderbedingungen können Mietzinsobergrenzen vorsehen.
Risiken
Finanzierungs-, Kosten- und Vermietungsrisiken bestehen auch hier.

03Vorsorgewohnung

Mitwirkung
Erwerb einer konkreten Wohnung.
Projektgestaltung
Wohnung und Baukonzept sind meist vorgegeben.
Eigentum
Regelmäßig steht Wohnungseigentum an der konkreten Wohnung im Vordergrund.
Steuerliche Behandlung
Grundsätzlich gelten die regulären Abschreibungsregeln, vorbehaltlich besonderer gesetzlicher Tatbestände.
Förderungen
Die Förderfähigkeit hängt von den konkreten Voraussetzungen ab.
Mietzins
Die Miethöhe richtet sich nach dem anwendbaren Mietrecht und gegebenenfalls weiteren Bindungen.
Risiken
Finanzierungs-, Kosten- und Vermietungsrisiken bestehen auch hier.

Hinweis: Die Übersicht dient der allgemeinen Orientierung. Ob und in welchem Umfang steuerliche Regelungen oder Förderungen zur Anwendung kommen, hängt vom konkreten Projekt und von der persönlichen steuerlichen Situation ab.

Was besser passt, lässt sich nicht pauschal beantworten.

Entscheidend sind unter anderem Anlageziel, gewünschte Eigentumsstruktur, verfügbare Liquidität, Finanzierung, steuerliche Situation und der persönliche Anlagehorizont.

Verstehen statt Studieren

Sie müssen kein Experte für Bauherrenmodelle werden.

Dafür gibt es uns.

Ein Bauherrenmodell ist eine langfristige Entscheidung. Wir helfen Ihnen, die relevanten Unterschiede zu verstehen, Möglichkeiten einzuordnen und die für Ihre Situation entscheidenden Fragen zu klären.

Wir erklären.Wir vergleichen.Sie entscheiden.

Beratung ohne zusätzliche Kosten

Die Kosten für Beratung und Vermittlung sind bereits im jeweiligen Projekt berücksichtigt und werden im persönlichen Beratungsgespräch transparent offengelegt.

Persönliches Beratungsgespräch vereinbaren

Persönlich · verständlich · transparent

Persönliche Beratung

Von der ersten Frage zur fundierten Entscheidung.

Am Anfang steht nicht das Projekt, sondern Ihre persönliche Situation. Gemeinsam betrachten wir Ihre Ziele und Möglichkeiten und klären, welche Form eines Immobilieninvestments grundsätzlich zu Ihnen passen kann.

  1. 01

    Ausgangssituation verstehen

    Wir sprechen über Ihre Ziele, Ihre persönliche Situation und die Rahmenbedingungen, die für eine mögliche Investition relevant sind.

  2. 02

    Möglichkeiten betrachten

    Gemeinsam betrachten wir, welche Modelle und Projekte grundsätzlich infrage kommen und worin sich diese unterscheiden.

  3. 03

    Details verstehen

    Kosten, Finanzierung, steuerliche Aspekte, Annahmen sowie Chancen und Risiken werden verständlich eingeordnet.

  4. 04

    Fundiert entscheiden

    Sie erhalten die relevanten Informationen, um eine Entscheidung auf nachvollziehbarer Grundlage treffen zu können.

Sie entscheiden.Wir sorgen dafür, dass Sie verstehen, worüber Sie entscheiden.

Beratungsgespräch vereinbaren

Das große Ganze im Blick

Immobilien sind ein Baustein. Nicht die ganze Strategie.

Eine Immobilieninvestition sollte nicht isoliert betrachtet werden. Entscheidend ist, wie sie zu Ihren persönlichen Zielen, Ihrer Liquidität, Ihrem Anlagehorizont und Ihrer bestehenden Vermögensstruktur passt.

Deshalb betrachten wir nicht nur ein einzelnes Bauherrenmodell oder Projekt, sondern die Entscheidung im Zusammenhang mit Ihrer persönlichen Vermögensstrategie.

Nicht das Bauherrenmodell muss gut sein.Es muss zu Ihnen passen.

  • Ziele
  • Liquidität
  • Risikostreuung
  • Anlagehorizont

So entsteht keine isolierte Produktentscheidung, sondern eine Entscheidung, die sich in das Gesamtbild einfügt.

WILL BERATUNG

Persönliche Beratung. Mit Erfahrung und Blick aufs Ganze.

Gute Vermögensberatung beginnt nicht bei einem einzelnen Produkt, sondern bei Ihrer persönlichen Situation. Wir betrachten Ihre Ziele, Ihre bestehende Vermögensstruktur und die unterschiedlichen Möglichkeiten, die für Sie infrage kommen.

Gerade bei langfristigen Entscheidungen wie einem Immobilieninvestment geht es darum, Zusammenhänge verständlich zu machen und unterschiedliche Möglichkeiten fundiert einzuordnen.

Portrait von Sabine Sehling

Sabine Sehling

Geschäftsführung · Gewerbliche Vermögensberatung

Seit 1996 in der Vermögensberatung

Langjährige Erfahrung trifft auf persönliche Beratung: Sabine Sehling begleitet Kundinnen und Kunden bei finanziellen Entscheidungen mit dem Anspruch, komplexe Zusammenhänge verständlich zu vermitteln und die persönliche Situation in den Mittelpunkt zu stellen.

Seit 1996
Erfahrung in der Vermögensberatung
Persönlich
Beratung auf Augenhöhe
Ganzheitlich
Die finanzielle Gesamtsituation im Blick

B3 Vermögensberatung GmbH

Gewerbliche Vermögensberatung mit Sitz in Wiener Neustadt. Persönliche Beratungen sind auch in Wien, Baden, Graz und Salzburg möglich.

HÄUFIGE FRAGEN

Fragen zum Bauherrenmodell. Klar beantwortet.

Ein Bauherrenmodell ist eine langfristige Entscheidung. Hier finden Sie Antworten auf einige der wichtigsten Fragen, die vor einer Beteiligung geklärt werden sollten.

  • Bei einem Bauherrenmodell schließen sich mehrere Anleger zusammen, um gemeinsam ein Immobilienprojekt zu realisieren. Je nach Modell kann eine bestehende Immobilie erworben und umfassend saniert oder ein anderes Immobilienprojekt umgesetzt werden. Nach Fertigstellung erfolgt in der Regel die langfristige Vermietung.

  • Die Unterscheidung richtet sich nicht einfach nach der Größe des Immobilienprojekts. Wesentlich ist unter anderem, in welchem Umfang Anleger an der Projektentwicklung mitwirken und wirtschaftliche Risiken übernehmen. Beim großen Bauherrenmodell sind die Anforderungen an die Bauherreneigenschaft grundsätzlich umfangreicher als beim kleinen Bauherrenmodell.

  • Je nach Ausgestaltung können unter bestimmten Voraussetzungen steuerliche Effekte etwa durch Abschreibungen und abzugsfähige Aufwendungen entstehen. Welche Auswirkungen sich tatsächlich ergeben, hängt vom konkreten Modell und von der persönlichen steuerlichen Situation ab und sollte individuell beurteilt werden.

  • Die 1/15‑Absetzung bezeichnet die steuerliche Verteilung bestimmter begünstigter Aufwendungen auf 15 Jahre. Dadurch können entsprechende Beträge über diesen Zeitraum bei der Ermittlung der steuerpflichtigen Einkünfte berücksichtigt werden. Ob und in welchem Umfang dies möglich ist, hängt von den gesetzlichen Voraussetzungen, dem jeweiligen Projekt und der individuellen steuerlichen Situation ab.

  • Mieteinnahmen entstehen grundsätzlich erst, wenn vermietbare Einheiten tatsächlich vermietet sind. Während der Projektentwicklung oder Sanierung können zunächst Ausgaben anfallen, ohne dass bereits Mieterträge erzielt werden. Auch nach der Fertigstellung sind Leerstand, laufende Kosten und Finanzierungsaufwendungen zu berücksichtigen.

  • Dafür gibt es keinen pauschalen Betrag. Der notwendige Eigenkapitaleinsatz hängt vom jeweiligen Projekt, der Höhe der Beteiligung und der gewählten Finanzierung ab. Deshalb sollte die erforderliche Liquidität immer anhand des konkreten Projekts betrachtet werden.

  • Wie bei jeder Immobilieninvestition bestehen Risiken. Dazu können je nach Projekt unter anderem Bau- und Kostenrisiken, Finanzierungs- und Zinsrisiken sowie Vermietungs- und Leerstandsrisiken gehören. Auch steuerliche Annahmen und langfristige Prognosen sollten vor einer Entscheidung geprüft werden.

  • Bei einer Vorsorgewohnung wird typischerweise Wohnungseigentum an einer konkreten Wohnung zum Zweck der Vermietung erworben. Beim Bauherrenmodell beteiligen sich mehrere Anleger an der Realisierung eines Immobilienprojekts. Beteiligungsform, Finanzierung, steuerliche Behandlung und Vermietung können sich je nach Modell deutlich unterscheiden.

  • Ob ein Bauherrenmodell zur persönlichen Situation passt, hängt unter anderem von Anlageziel, verfügbarer Liquidität, Finanzierung, Anlagehorizont, Risikobereitschaft und steuerlicher Situation ab. Deshalb sollte nicht nur das Projekt selbst, sondern die gesamte persönliche Ausgangssituation betrachtet werden.

Ihre Frage ist noch offen?

In einem persönlichen Gespräch klären wir, welche Punkte für Ihre Situation und das jeweilige Projekt tatsächlich relevant sind.

Persönliche Frage klären

Der nächste Schritt

Erst verstehen.Dann entscheiden.

Ob ein Bauherrenmodell zu Ihnen passt, hängt von Ihrer persönlichen Situation und dem konkreten Projekt ab. In einem persönlichen Gespräch klären wir Ihre Fragen und betrachten gemeinsam, welche Möglichkeiten für Sie sinnvoll sein können.

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